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American Psycho - Bret Easton Ellis

In der Welt von Pat Bateman geht es nur um Oberflächlichkeiten, Klamotten und Hardbodys. Er und seine anderen reichen Freunde scheinen sich nur für Designerlabels und Koks zu interessieren. Während man eine sehr, sehr oberflächliche Sicht auf diese Welt bekommt, die allerdings auch nicht mehr zu bieten hat als diese Oberflächlichkeit, bekommt man schnell die Abgründe von Pat Batemans Psyche mit. Denn der Mann ist innerlich ein gefährlicher Psychopath der sich nicht unter Kontrolle hat. Er verschleppt Frauen und foltert sie im besten Fall tötet er sie.

Ich muss sagen ich war teilweise gelangweilt, nein, nicht nur teilweise eigentlich durchgehend. An den schrecklichen Stellen war ich einfach nur schockiert, ich dachte immer ich hab viele Thriller gelesen mir machen Folterszenen oder ähnliches nichts mehr aus, aber in diesem Roman tut sich da eine ganz neue Tür auf. Von Armani Anzügen ein Spagat zu geköpften Frauen. Ich fand es langweilig, aber irgendwas an dem Buch hat einen dann auf einmal gefesselt, man wollte wissen wo der Mann nicht richtig tickt. Man wollte wissen wie lange er so lebt. Der Spannungsbogen wird nicht vollständig ausgenutzt. Eher zurück gehalten. Jedenfalls ein sehr kranker Roman über einen sehr kranken Mann und vielen Anzügen, wer es lesen will sollte sich also plus vieler kranken Szenen auch auf detailierte Beschreibung von jedem einstellen, den Pat Bateman trifft. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte auf jeden Fall die Finger weglassen von dem Buch und sich vielleicht einfach den Film anschauen, der irgendwie nur ein Bruchteil an Schrecklichkeit zeigt.

3,5/5

Sevin

8.11.08 00:11


Chemie des Todes - Simon Beckett

Kurzbeschreibung:

Alles spielt in einem Dorf in England und wie ein Thriller immer wieder überrascht findet ein Mord statt. Was nun? Der "neue" Arzt kann aushelfen, denn er ist forensischer Spezialist, doch seine Vergangenheit holt ihn ein. Wie auch immer, er hilft. Und so fängt alles an.

 Meine kurze Meinung:

Nett umschreibt es recht gut denke ich. Es ist nichts überrachendes passiert. Ich wehre mich eigentlich gegen den Begriff "solide", nun ja anders kann man es aber nicht beschreiben. Ich hatte nicht  wirklich das Gefühl mit dem Hauptcharakter verbunden gewesen zu sein. Was mir gefallen hat, waren die vielen sitenews zu forensischen Fakten, die dann sicherlich im nächsten Thriller einfach ignoriert werden. Was lehrt uns das Buch? Na ja, die Bösen sind nicht immer die Bösen und ja, die guten hatten auch schlechte Ehen. Aber das Cover finde ich trotzdem noch genial. Und ich werde mich auch an den zweiten Teil trauen. Schließlich reden wir ja hier von einem soliden Thriller, keinem schlechten. Ansonsten gibt es nichts weiter zu sagen.

2,5/5 Punkten 

25.10.08 22:39


Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek

Photobucket

 

 Inhaltsangabe:

Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den Seelenbrecher nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen - doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ... 

 Meine Meinung:

Das war mit Abstand das beste Buch von Mister Fitzek. Ich bin hin und weg. Als ich einmal rein gelesen habe wusste ich schon nicht mehr wie ich aufhören sollte. Es kam sowohl unerwartete Wendungen wie auch erwartete Wendungen vor, aber was ich am tollsten finde ist die Tatsache, dass ich teilweise nicht einschlafen konnte, so gruselig war es. Die Charaktere sind bunt gemischt, und man kann sich schnell anfreunden mit dem Hauptcharakter, Caspar. Ich kann den Roman nur jedem wärmstens empfehlen und würde nicht mal sagen es ist ein Thriller, sondern eher ein Horrorthriller, wenn es sowas denn überhaupt gibt. Sehr gut hat mir auch gefallen wie Mister Fitzek das Nachwort verfasst hat. Der Humor in der ganzen Geschichte war auch vorhanden und liest es ALLE. Es wird euch weghauen. Ich freu mich so, dass wir einen so tollen Thriller-Schriftsteller haben hier in Deutschland.

 5/5 Punkten

30.9.08 14:58


Crescendo - Elizabeth Corley

 

 Inhaltsangabe:

Inspector Fenwicks gefährlichster Fall: Die junge Polizistin Louise Nightingale spielt den Lockvogel für einen Vergewaltiger. Die Aktion gelingt in letzter Sekunde; der Täter kommt hinter Gitter. Doch dann wird in ihre Wohnung eingebrochen, und sie erhält bedrohliche Mails von »Pandora« - mit einem Bild ihrer eigenen, grausam zugerichteten Leiche …

Meine Meinung:

Kommen wir also gleich zu meiner Meinung. Ich muss ehrlich sagen, ich bin mit hohen Erwartungen dadran gegangen und fand den Roman letztendlich nicht so toll. Ich war jetzt nicht super enttäuscht, aber auch nicht megabegeistert. Der Anfang fängt gut an, Nightingale wird fast vergewaltigt und der Täter wird natürlich gefasst und dann fängt es an dahin zu plätschern. Hintergrund-Geschichten hier und dort, dazu nicht mal wirklich spannende Hintergrund-Geschichten. Ich hätte mir mehr Action gewünscht. Das Buch war trotzdem einfach zu lesen, wegen dem recht einfachen Sprachstil und ein Glück wurde es dann schlußendlich wieder spannend, aber für meinen Geschmack etwas zu spät. Die Charaktere waren mir alle etwas zu sympathisch. Ich hätte gerne einen Arschloch dabei gehabt, selbst der Mörder war etwas sympathisch. Jedenfalls nicht sooooo abstossend, wie er wahrscheinlich sein sollte. Mehr kann ich dem nicht hinzufügen.

2,5 Punkte von 5

-Sevin

25.9.08 22:40




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